Gedenken an Ardennenoffensive im Lager Elsenborn

Vor 70 Jahren starteten die deutschen Truppen die Ardennenoffensive. An die Lehren, die sich aus Krieg und Zerstörung ziehen lassen, erinnerte am Dienstag das Militärlager Elsenborn zusammen mit belgischen und deutschen Grenzgemeinden.

70 Jahre nach dem Beginn der Ardennenoffensive: Gedenkfeier am Mahnmal an der Rodder Höhe

Am frühen Morgen des 16. Dezember 1944 brach zwischen Monschau und Echternach die Hölle los: Artilleriefeuer leitete das letzte Aufbäumen der deutschen Wehrmacht im Westen ein. An den Frontabschnitten bei Elsenborn leisteten die Amerikaner entschieden Widerstand.

Im Lager Elsenborn ist am Dienstag des Beginns der Ardennenoffensive vor 70 Jahren gedacht worden. Bei der Gedenkfeier waren auch die Gemeinden Bütgenbach, Büllingen, Weismes, Monschau, Schleiden und Hellenthal vertreten.

Den Auftakt machte ein Gottesdienst in der Kapelle des Lagers Elsenborn. Darauf folgte eine Gedenkfeier am Mahnmal „Gegen das Vergessen“ an der Rodder Höhe. Sie stand unter dem Leitgedanken „Versöhnung über die Grenzen ist Zukunft für die Jugend!“ Neben der Kranzniederlegung durch Vertreter des Militärs, der Botschaften und der Gemeinden legten darum stellvertretend Kinder aus den sechs Gemeinden Blumen vor dem Mahnmal nieder.

Podiumsdiskussion im Triangel St. Vith

Dienstagabend vertiefen der BRF und der Geschichtsverein „Zwischen Venn und Schneifel“ in St. Vith das Thema Ardennenoffensive und ihre Bedeutung für die Gegenwart. Gesprächspartner bei der öffentlichen Podiumsdiskussion sind Zeitzeugen, Historiker und Jugendliche. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Bilder: BRF

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