Cap48 würdigt Mütter von Kindern mit Behinderung

Bislang standen bei Cap48 vor allem die Bedürfnisse von Menschen mit einer Behinderung im Vordergrund. Dieses Jahr geht es um ihre Familien. Am Dienstag wurde die Spendenaktion im BRF-Funkhaus in Eupen vorgestellt.

Cap48-Kampagne 2014 im BRF-Funkhaus in Eupen vorgestellt

Cap48-Kampagne 2014 im BRF-Funkhaus in Eupen vorgestellt

Kleine Notizzettel für den guten Zweck – das ist die Spendenaktion Cap48. Sie startet wieder am 3. Oktober. Der BRF unterstützt auch in diesem Jahr wieder die Initiative der RTBF.

„Dieses Jahr wollten wir die Mütter von behinderten Kindern in den Vordergrund stellen. Sie sind wahre Heldinnen, die meistens im Schatten stehen. Sie opfern oft ihr ganzes Leben, um für ihr behindertes Kind da zu sein“, sagt Renaud Tockert, Geschäftsführer von Cap48.

Fernsehwerbespots sollen auf die besondere Leistung der Mütter aufmerksam machen. „Im Laufe der Jahre ergeben sich viele Probleme. Das beginnt mit einem Platz in einer Schule und endet im Alter mit der Frage: Wer kümmert sich um mein Kind, wenn ich nicht mehr da bin?“, so Tockert im Interview mit dem BRF-Fernsehen.

Cap48 unterstützt beispielsweise die Frühhilfe. Sie ermuntert Eltern, mit ihren behinderten Kindern zu reden. Auch wenn die nicht immer verbal antworten, ist die Kommunikation wichtig. Nur eines von vielen Projekten in der Deutschsprachigen Gemeinschaft, wie Helmut Heinen, Direktor der Dienststelle für Personen mit Behinderung, erklärt.

Fast 35.000 Euro kamen letztes Jahr in der DG an Spenden zusammen. Und noch mehr Geld floss von Cap48 in hiesige Projekte zurück. Wer mitspenden will, kauft ab dem 3. Oktober Post-Its. Freiwillige verkaufen sie an der Tür oder auf Wochenmärkten. Die DG will auch Schüler anspornen, möglichst viele Spenden zu sammeln.

Bild: Renate Ducomble/BRF

Ein Kommentar
  1. Wotschke Anja

    da spricht mir ja einer regelrecht aus der seele – denn mein ältester – welcher jetzt 26 jahre jung ist hat die Trisomie 21 – ehemals als Mongolismus verschrieen – was habe ich schon 1988 darunter gelitten ausgegrenzt zu werden nur weil mein sohn „anders“ ist – habe nur schwer Unterstützung und hilfe erfahren – bis dass mich mein Kinderarzt an die frühförderung ostbelgiens in eupen verwies – bis zur Einschulung sprich kindergartenalter haben die Therapeuten doch sehr geholfen – nur was damals mehr wie schade war dass keine der so genannten normalen kindergärten / schulen gewillt waren meinen sohn in der zeit der kindergartenzeit zu betreuen und mein sohn somit auf die förderschule sprich ehelmals IDGS heute ZFP gehen musste – ich bin mir sicher wenn er damals hätte unter so genannten „gesunden“ kindern betreut zu werden dass ihm mehr geholfen gewesen wäre – nur leider kann man die zeit und die jahre nicht mehr zurück drehen und eines stimmt – in meinem leben habe ich auch auf vieles verzichtet wegen und für meinen sohn und NEIN ICH BEREUE ES NICHT UND ICH JAMMERE NICHT -ICH BIN STOLZ DRAUF MUTTER EINES KINDES MIT TRISOMIE 21 ZU SEIN !