CAP48-Aktion auf Eupener Markt gestartet

Am Freitagmorgen ist die diesjährige Cap48-Aktion gestartet. Mit dem Erlös werden zahlreiche Projekte für Menschen mit Behinderung unterstützt. DG-Sozialminister Harald Mollers ist in diesem Jahr der Schirmherr.

Auf dem Eupener Wochenmarkt hat DG-Sozialminister Harald Mollers am Freitagmorgen den offiziellen Startschuss für die diesjährige Ausgabe von CAP48 gegeben. Mollers ist Schirmherr der Aktion und zugleich Mitglied der Patenband CAPmania. Er nannte das Engagement der Schüler und freiwilligen Verkäufer „unbezahlbar“. In der BRF2-Sendung „Radiofrühstück“ stellte Mollers die drei Projekte in Ostbelgien vor, die mit Mitteln aus dem Erlös unterstützt werden sollen.

In Ostbelgien kommt der Erlös folgenden Einrichtungen zugute: dem Begleitzentrum Elsenborn, Hof Peters von Emmels, den VoG Behindertstätten Kelmis und Umgebung und der Tagesstätte Meyerode.

CAPmania, die Patenband von CAP48, setzt sich aus zehn Musikern aus der Region zusammen: Marc Catteuw aus Recht, Frank Pint aus Burg-Reuland, Steven Gass aus Steffeshausen, Francis Keto aus Grüfflingen, Sandrine Bindels aus Kelmis, Harald Mollers aus Wirtzfeld, Jennifer Krickel aus Raeren, Stephan Klinkenberg aus Raeren, Anke Filbrich aus Eupen und Luc Marly aus Malmedy. Sie haben den Song „I need you“ in den BRF-Studios neu aufgenommen. Das Ergebnis kann sich sehen und hören lassen.

Auch die AS Eupen zeigt sich solidarisch: Kinder und Jugendliche der Nachwuchsmannschaften verkaufen am Sonntag (6. Oktober) vor dem Heimspiel gegen Hoogstraten an allen Eingängen zum Kehrweg-Stadion Post-its Blöckchen von CAP48 mit den Karikaturen der Roten Teufel an.

Jetzt das Wichtigste: Post-its-Käufer bekommen ihren Sitzplatz für das Heimspiel zum halben Preis! Der Käufer erhält einen Gutschein im Gegenwert von 7,50 Euro, den er an der Kasse beim Erwerb einer Tribünenkarte einlösen kann. Somit kostet der Sitzplatz nur noch 7,50 Euro anstelle von 15 Euro. Mehr Infos auf as-eupen.be.

CAP48 verkauft Post-its vom 4. bis 13. Oktober 2013. Alle Infos auf cap48.be. Letztes Jahr sammelte Cap48 über vier Millionen Euro.


fs/rd - Bild: BRF

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7 Kommentare
  1. Kerstges Angela

    Da kann man aber nur hoffen, dass diese Artikel, die zum Kauf angeboten werden sollen, den ostbelgischen Bürgern auch in deutscher Sprache, falls gewünscht, angeboten werden. Z.B. innerhalb der vergangenen Woche wurden vor der Klinik/Eupen, vor einem Discounter/Eupen, bei mir an der Haustüre alle Artikel in französischer Sprache zum Kauf angeboten. Ich kaufe grundsätzlich NICHTS, wenn man mich zum Kauf nur in Französisch animieren will und zwar aus dem Grund, dass ich auch nicht in der Wallonie irgendeinen Artikel nur in meiner deutschen Muttersprache anbieten kann.

  2. David Peters

    Frau Kerstges,

    Sind sie sich eigentlich bewusst dass die DG Teil der Wallonie ist? Ich habe den Eindruck dass Sie den Unterschied zwischen Gemeinschaften und Regionen noch nicht begriffen haben.

    Was bitteschön möchten Sie an Post-Its denn auf Deutsch haben???

  3. Gerd Melchior

    Werte Frau Kerstges, die Aktion Cap48 ist mittlerweile zu Ende und in Eupen dürfte sie von vorwiegend Deutschsprachigen Ehrenamtlichen Verkäufern angeboten worden sein. Es kann natürlich sein, das der ein oder andere Französichsprachige dabei war, aber das liegt an den Ehrenamtlichen Verkäufern und nicht an der Dienststelle für Personen mit Behinderung.

  4. Angela Kerstges

    @David Peters, mir geht es in erster Linie darum, dass die Menschen, die in der DG verkaufen kommen, größtenteils nicht in der Lage sind, ihre Ware nicht 2sprachig anzubieten. Ich habe sie auf ihre rein frankophone Sprache angesprochen und festgestellt, dass keiner! in der Lage war, nur einen Satz in Deutsch zu sprechen!

  5. Gerd Melchior

    Das ist schade, aber wie gesagt, sie kommen zur Dienstelle für Personen mit Behinderung, nicht umgekehrt.
    Und jeder Verkäufer zählt!

  6. Nicolemüller

    Ich wohne auch in der DG,der junge Mann der hier war,war 2 sprachig,deutsch nicht perfekt,aber er hat sich Mühe gegeben,mir ist es eigentlich im Grunde egal,NUR;kommt jemand der nur französisch spricht,kann Ich ihm nicht helfen,da Ich die Sprache nicht beherrsche,aber das ist immer noch kein Hinderungsgrund der Kampagne nicht zu helfen.Da sie ja meist in einer Jahreszeit kommen,an denen Tagen mal nicht mal nen Hund vor die Türe jagen würde,werden sie dazu von uns noch mit warmen Getränk bedacht…achja und das geht auch ohne Deutsch zu sprechen.Solidarität spricht keine Sprache,sie sollte einfach selbstverständlich sein!!!

  7. Robert Langela

    Ich möchte an dieser Stelle die AS Eupen nach vorne rücken.
    Erstattete sie doch die Hälfte des Eintrittgeldes all denjenigen, die Post-it zum Preise von 10,-€ kauften.
    Super Leute, auch all die Jungspieler, die im Regen standen und verkauften mit Leib und Seele

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