Weniger Krankentage: Statistik zum Unterrichtswesen der DG

Die Anzahl Krankmeldungen ist im Vergleich zum Schuljahr 2009-2010 gesunken. Auffallend häufig krank ist die Gruppe der 40- bis 44-jährigen Lehrer. Das geht aus der neuen Statistik zum Unterrichtswesen hervor, die Minister Paasch am Freitag vorgestellt hat.

Schulklasse mit Lehrerin

Im Schuljahr 2009-2010 hatte es im Schulwesen der Deutschsprachigen Gemeinschaft überdurchschnittlich viele Krankheitstage gegeben. Seitdem sind sie um 13 Prozent zurück gegangen. Häufigste Krankheitsursache sind psychische und Verhaltensstörungen. Auffallend oft krank sind die Lehrkräfte Anfang 40.

Eine oder mehrere längere Krankheiten weniger könnten die Kurve nach unten drücken, aussagekräftiger sei daher der Rückgang bei den eintägigen Abwesenheiten. Dort ging die Anzahl Krankmeldungen um zehn Prozent zurück.

Am ersten Krankheitstag muss sich ein Lehrer in der DG nicht um ein Attest bemühen, dafür erhält er den Besuch der Amtsärztin. Ihre Rolle beschränke sich aber nicht auf die ausschließliche Kontrolle, sie „kümmere“ sich auch um den oder die Betreffende, sei „näher dran“ als ein Kontrollarzt einer externen Einrichtung.

Zur Bekämpfung von Stress und Burn out arbeite er weiterhin an einem Globalprojekt, betonte Unterrichtsminister Paasch. Neben frühen Langzeitverträgen und gleitendem Laufbahnende werde die gesundheitliche Betreuung auch auf die Lehrer ausgeweitet.


Illustrationsbild: Bruno Arnold (belga)

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Ein Kommentar
  1. G. Dubois

    Sehr geehrter Herr Paasch, es wird endlich Zeit, dass Sie ihr Konzept überdenken, wenn ich sehe wieviele Freistunden mein Sohn hat, die nicht ersetzt werden, und dass im ersten Jahr, wo es doch so wichtig ist, die Kinder auf den richtigen Weg zu bringen.
    Durch die ganzen Fehlstunden fehlt jegliche Struktur, die zu einem erfolgreichen Lernen notwendig ist. Dieser Unterrichtsstoff wird ihnen dann im nächsten Jahr fehlen. Ich bin ebenfalls absolut gegen ein zusammenlegen mehrer Stunden, denn wenn der Lehrer fehlt, haben die Schüler 2-3 Freistunden pro Tag, was viel zu viel ist.

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