Natura 2000 stellt Landwirte vor Probleme

Das europäische Artenschutzprogramm Natura 2000 erhitzt die Gemüter ostbelgischer Landwirte. Seit einigen Wochen wissen sie jetzt, welche Parzellen zu einem Natura 2000-Gebiet erklärt werden sollen.

Natura 2000 stellt Landwirte vor Probleme

Natura 2000 stellt Landwirte vor Probleme

Auf dem Hof von Familie Kessel herrscht eine gewisse Ratlosigkeit. Vor kurzem flatterten den Landwirten die Natura 2000 Bezeichnungserlasse ins Haus und die bereiten der Familie Kessel einige Schwierigkeiten: Vorgesehen ist, dass bis zum 15. Juni keinerlei landwirtschaftliche Aktivität zugelassen wird. Normalerweise ist das Vieh aber schon ab März auf der Weide.

Viele hiesige Landwirte sind ratlos, verärgert und manche auch in großer Sorge um ihre Existenz. Dabei waren gerade sie jahrzehntelang mit gutem Beispiel vorangegangen. Die Landwirte sind prizipiell nicht gegen Natura 2000, die Auflagen gehen ihrer Meinung nach jedoch an der Realität vorbei.

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Ein Kommentar
  1. Edgar Brodel

    Die Kühe und Rinder dürfen im März leider nicht auf die saftigen Natura weiden und bekommen vom Minister ein
    Arrest (STALLHALTUNG) aufgebrummt bis mindestens 15. Juni eines jeden Jahres. Wer soll das noch verstehn
    der halwegs sich mit Artgerechter Tierhaltung auskennt!!!
    Wenn das Verbot der Weidehaltung für Natura 2000 Flächen wirklich kommt dann müssen die armen Tiere das ganze
    Jahr im Stall bleiben. Denn jeder Landwirt weiß das die Natura Flächen überwiegend von den Jungrindern beweidet werden.
    Ich empfehle den Tierschutzvereinigungen sich hier beim Minister stark zu machen damit wenigstens die Weidehaltung
    auf den Natura Flächen möglich bleibt denn sonst müssen die Tierschützer damit leben dass viele RInder nur mehr
    in Viehställen gehalten werden.

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