Chefredakteur Gerard Cremer verlässt das Grenz-Echo

Das Grenz-Echo hat sich von seinem Chefredakteur, Gerard Cremer, getrennt. Das teilt die Zeitung mit. Der Schritt erfolge "mit sofortiger Wirkung".

Gerard Cremer (Archivbild)

Gerard Cremer (Archivbild)

Die ostbelgische Tageszeitung Grenz-Echo hat sich von ihrem Chefredakteur, Gerard Cremer, getrennt. Über die Gründe für die Entlassung wollte Verleger Alfred Küchenberg keine Angaben machen. Im Gespräch mit dem BRF sprach Küchenberg allerdings von Vertrauensverlust.

Einen Nachfolger gibt es bisher noch nicht. Wie es heißt, werde die Redaktion vorerst von einem kompetenten und einsatzfreudigen Team geführt.

Cremer war seit dem 1. Januar 2005 als Chefredakteur des Grenz-Echos tätig.


mitt/jp - Archivbild: BRF Fernsehen

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37 Kommentare
  1. Peter Ruymans

    Vielleicht kann man nun in absehbarer Zeit wieder das Grenz-Echo abonnieren.

  2. Peter Ruymans

    Hinzu kommt, dass es in Zukunft bei den Podiumsdiskussionen zu Wahlen nicht mehr zu solch peinlichen Ausrutschern kommt, wie zuletzt anlässlich der letzten Gemeinschaftswahlen gegenüber der ECOLO-Spitzenkandidatin.

  3. Edwin Kreitz

    HOFFENTLICH gibt es einen Nachfolger der ebenso unabhängig und auch mutig an die heissen Themen ran geht wie Herr Cremer dies getan hat. Gleichgeschaltete und „abhängige“ Personen hat diese DG schon genug.

  4. Jürgen Margraff

    Ach wie nett, Herr Kreitz, danke für die Blumen.
    Das GE war auch unter Cremer ein Blatt das die Belange seiner Besitzer vertrat. Anfangs war das GE schwarz wie die Nacht, jetzt ist die Grundhaltung liberal.
    Bis ’85 gehörte es einer katholischen Vereinigung aus Verviers, danach hat es den Besitzer gewechselt.
    Ob das jetzt ein Fortschritt darstellt ist, in meinen Augen zumindest, zweifelhaft.

  5. Werner Pelzer

    Schade, dass er das GE verlässt. Er war der erste Chefredakteur, der keine Angst hatte, heiße Eisen anzupacken und Politiker zu kritisieren, vor die andere zittern. So viel Mut wird sein Nachfolger, wer das auch immer wird, wohl kaum aufbringen. Ich wünsche ihm alles Gute und den GE-Verantwortichen wünsche ich, dass sie nicht zu der Einstellung von früher zurückkehren, wo Duckmäusern an der Tagesordnung war.

  6. Peter Ruymans

    1. Ein Journalist darf – wie jeder – eine politische Meinung haben bzw. einer politischen Richtung nahestehen.

    2. Allerdings sollte ein Presseorgan wie das Grenz-Echo in seiner Gesamtheit pluralistisch und politisch ausgeglichen sein und entsprechend berichten.

    3. Als Zeitungsleser sollte man „Mut“, „heiße Eisen anpacken“ und „Politiker kritisieren“ nicht mit unfairer und unausgewogener Berichterstattung verwechseln.

  7. Werner Pelzer

    @Peter Ruymans

    Gut, meinetwegen kann das GE wieder so oberflächlich werden wie vor Cremers Zeit.

  8. Peter Ruymans

    Zum Glück liegt auch „Oberflächlichkeit“ im Auge des Betrachters.

  9. Jürgen Margraff

    Den Tag wo besagter Chefredakteur liberale Politik(er) kritisiert hat, den hab‘ ich bisher verpasst.
    Schön, Toussaint & Warny hatten ein PSC/CSP/CdH Profil, aber ist eines von PFF/PRL/MR um sovieles besser?

  10. Frank Bosch

    Schade, ein mutiger Mensch. Ich habe aber schon immer befürchtet, dass ihm eines Tages ein Strick daraus gedreht werden wird. Schließlich wird nicht nur der BRF von der DG „gefördert“…
    Weiß jemand Genaueres über die Umstände? Muss wohl auch wie ein Warnschuss auf den „frischen“ BRF-Direktor wirken. Meine Befürchtung in diesem Zusammenhang ist, dass nun bald alle hiesigen Medien „gleichgeschaltet“ sein werden. Nach der Sache mit dem Mönch… Dann muss jetzt nur noch die „Festung (Stadt) Eupen“ gestürmt werden (beim aktuellen Stand der Dinge m.E. wirklich kein Problem) und wir sind „versorgt“, von der Wiege bis zur Bahre…

  11. Frank Bosch

    P.S.: das Bild von Herrn Cremer ist wirklich nicht sehr vorteilhaft ausgewählt worden. Absicht? …

  12. Gina Schmitz

    ja, Herr Bosch, das sehe ich auch so.
    Die Menschen, welche sich an allem herantrauen, und alles genauestens und kritisch durchleuchten, sind halt in den Medien schlecht angesehen, denn sie könnten ja irgendwann mal mit der Wahrheit ans Licht rücken, und dann müsste sich so mancher Politiker warm anziehen. 😉
    Damit dies nicht geschieht, werden sie vorzeitig entlassen.
    Über die Gründe der Entlassung können wir dann nur der Gerüchteküche vertrauen, oder spekulieren, wie immer, wenn so ein Mann, von Bedeutung gehen muss! 🙁

  13. Franz Keutgen

    Also bei mir kommt kein GRENZ-ECHO mehr im Haus! Ich denke das ich bei weitem mit meiner Meinung nicht allein da stehe. Herr Cremer kann sich ab sofort in seinem Job nur noch weiter verbessern. Alles Gute.

  14. Peter Ruymans

    Was ist denn mit dem Bild, Herr Bosch? Ich kenne Herrn Cremer genau so wie er auf diesem Bild zu sehen ist. Vermuten Sie mittlerweile schon hinter jedem Photo eine Verschwörung?

  15. Uwe Meinhold

    Na dann gründet doch eine andere deutschsprachige Zeitung fürs Königreich. Die Pressefreiheit machts möglich, ist bestimmt auch politisch interessant und bereichert den Meinungsmarkt. Jeder mag dann die Zeitung lesen die ihm/ihr passt, ansonsten BRF hören bzw. sehen.

  16. Frank Bosch

    Viel riskiert und alles verloren, kann man da nur sagen … Schade.
    Wenn er eine ordentliche Entschädigung erhält und das GE – auch dank der angekündigten „Neuausrichtung“ (was immer das sein soll) – viele neue Abonnenten bekommt, dann ist ja alles in Butter. Frischer W schadet nie und nirgendwo …

  17. Werner Pelzer

    Herr Bosch, in dem BRF-Clip wird gesagt, dass keine inhaltliche oder redaktionelle Gründe zur Trennung führten. Insofern hat seine Kündigung also nichts mit seiner Arbeit zu tun. Ich vermute mal, dass Gerard Cremer in organisatorischen und gestalterischen Dingen anderer Meinung war als der Boss. Cremer ist halt geradlinig und zieht die Konsequenzen, wenn er anderer Meinung ist. Er ist ein Mann mit Profil und war deshalb der richtige für diesen Job, auch wenn er schon mal für die eine oder andere Sache Partei erhob.

  18. Peter Ruymans

    Und für Zeitgenossen die eher Meinungsmache statt fundierte Berichterstattung brauchen, gibt es ja noch die BILD.

  19. Gina Schmitz

    Herr Pelzer,
    der BRF, sowie der Arbeitgeber, Grenz-Echo, sowie er selber werden ganz bestimmt nicht den „wahren“ Grund seiner Entlassung bekannt geben!
    In meinen Augen, hat der Herr Cremer (mit Recht!) Sich zu weit aus dem Fenster gelehnt und dass gefiel den Vorgesetzen überhaupt ganz und gar nicht, da stecken immer Fakten hinter, die dann wahrscheinlich nicht ans Tageslicht durften! Und solche Menschen, werden dann für Vorgestze unbequem und zu fefährlich, also ist es doch einfacher sie raus zu schmeissen! Einfach nur traurig! 🙁
    Viel Glück Herr Cremer für Ihre weitere Laufbahn. 🙂

  20. Frank Bosch

    Mein letzter Beitrag könnte falsch verstanden werden. Ich finde das wirklich schade, denn er riskierte ab und zu mal ’ne kesse Lippe. Ein freies Elektron sozusagen. In seiner exponierten Lage aber mit viel Risiko verbunden. Er wird uns in der DG allerdings fehlen (falls er keine eigene Zeitung plant). Gleichschaltung und „Durchregieren“ ist wohl ab jetzt angesagt…
    Da eine solche Kündigung mit größter Wahrscheinlichkeit aber nicht mehr rückgängig zu machen sein wird, kann man ihm nur eine „satte“ Abfindung und – falls er denn noch weitermachen will (eigene DG-Ausgabe einer anderen Zeitung?) – beruflich noch viel Erfolg!
    Aufgrund der Meinungspolarisierung, die sicher nicht jedem Ex-Abonnenten gefallen hat, könnte ich sogar verstehen, dass die wirtschaftlichen Gründe sogar überwogen haben und man auf Rückgewinnung von Abonnenten und Inserenten hofft, die womöglich verärgert waren.
    Toi, toi, toi Herr Cremer!
    Ich hoffe übrigens, weiter „objektiv-kritisch“ sein zu dürfen und dass die Meinungsfreiheit in der Leserbriefspalte und in den Foren nicht eingeschränkt werden wird, denn ich bin auch niemand „da oben“ etwas schuldig.

  21. Werner Pelzer

    Frau Schmitz, ich bin mir sicher, dass Gerard Cremer nicht „rausgeschmissen“ wurde. Er wird wohl in einer Grundsatzfrage den Kürzeren gezogen haben und deshalb aus freien Stücken gegangen sein. Aber warten wir das offizielle Statement der Verantwortlichen ab.

  22. Peter Ruymans

    Zitat aus dem obigen Artikel: „Im Gespräch mit dem BRF sprach Küchenberg allerdings von Vertrauensverlust.“.

    Das sieht aber nicht gerade nach „gehen aus freien Stücken“ aus, denn wenn ein Herausgeber seinem Chefredakteur nicht mehr vertraut, kann er nicht anders als sich von ihm zu trennen.

  23. Theo Quetsch

    Und wieder wird ein Stück Pressefreiheit zu Grabe getragen, weil ein paar Politnieten aus dem Hinterhalt auf unliebsame Macher der Medien ballern. Die Besitzer wollen schliesslich ihre Privilegien und Einfluss/Macht? nicht verlieren.
    Theo Quetsch, Breitfeld

  24. Peter Ruymans

    Sie irren, Herr Quetsch, die Pressefreiheit ist in keinster Weise tangiert. Wie Herr Meinhold schon weiter oben ausführte, kann aufgrund der hier herrschenden Pressefreiheit jeder eine Zeitung herausgeben die seiner Ansicht entspricht bzw. jeder Schreiben was er will, solange dies im gesetzlichen Rahmen bleibt. Genau das versteht man nämlich unter Pressefreiheit.

    Also Leute, hört endlich auf so zu tun als seien wir hier in Nordkorea oder Eritrea. Das ist mittlerweile einfach nur lächerlich, denn die Menschen in diesen Lädern wären froh, wenn sie die in euern Augen „eingeschränkte“ Pressefreiheit hätten.

  25. Frank Bosch

    @P.Ruymans: Also ist politisch/finanzieller Druck auf den Herausgeber einer Zeitung nach Ihrem Verständnis noch im „gesetzlichen Rahmen“? Selbst wenn keiner direkt und offen politisch eingreift, ist das Schaffen einer Einschüchterungs-Atmosphäre langfristig durchaus zielführend, wie man sieht! Vom „Mönch im BRF-Tempel“ hört man derzeit keinen kritischen politischen Kommentar mehr und einen kritischen GE-Chefredakteur wird es in Zukunft auch nicht mehr geben. Da können wir gerne mal drauf wetten…

  26. Frank Bosch

    Und die Zensur von Leserbriefen hat in diesen Tagen auch schon begonnen…

  27. Peter Ruymans

    Zensur ist ein sehr schlimmes Wort, Herr Bosch. Erzählen Sie mal Menschen aus den zitierten Ländern Nordkorea, Eritrea o.ä. Sie würden zensiert, ich fürchte Sie würden – sehr zu Recht – ausgelacht. Übrigens steht nirgendwo geschrieben, dass eine Zeitungsredaktion verpflichtet ist jeden Leserbrief zu veröffentlichen. Dadurch ist in keinster Weise Ihre Meinungsfreiheit eingeschränkt. Falls Sie doch dieser Meinung sind, sollten Sie diesen Sachverhalt durch die zuständigen Gerichte klären lassen. Demgegenüber würde ich als Herausgeber des Grenz-Echo prüfen lassen, ob Ihre Aussagen nicht den Tatbestand der Verleumdung erfüllen.

    Im übrigen bin ich mittlerweile der Meinung, dass hier Blinde über die Farben diskutieren.

  28. Gina Schmitz

    Herr Ruymans, herzlichen dank für die veralgemeindernde Aussage: dass Blinde über Farben diskutieren, lassen Sie Herrn Bosch doch bei seiner Meinung, es sind viele Leute, die seine Meinung teilen, und andere, so wie „Sie“ eben oft hier in Kommentaren anderer Meinung sind!
    Wir akzeptieren Ihre Meinung, also bitte akzeptieren Sie die auch anderer! 😉

  29. Dieter Schulz

    Gut so! Endlich ist er weg! Die Spatzen haben es schon länger vom Dach gepfiffen…

  30. Peter Ruymans

    Oh, mein Gott, wo oder wann habe ich irgendwen nicht seine Meinung gelassen. Ich gebe allerdings zu, dass ich mir die Freiheit rausnehme die Meinung anderer zu bewerten. Aber damit sollte man rechnen, wenn man diese veröffentlicht.

    Ansonsten: Nullum est iam dictum, quod non sit dictum prius.

  31. Frank Bosch

    Vielleicht nehmen Sie mal z.K., Herr Ruymans, dass wir hier weder in „Nordkorea, noch in Eritrea o.ä.“ sind. Kann ja sein, dass es bei Ihnen zuhause so aussieht…
    Ich habe viel zu großen Respekt vor diesen armen Menschen, die von Unterdrückerregimes geknechtet werden, die sie dann auch noch kläglich verhungern lassen. Wo keine Menschenrechte gelten und die Ausübung von Meinungsfreiheit, falls gesundheitlich und wirtschaftlich überhaupt möglich, im günstigsten Fall im Kerker enden!
    Dass aber in einem zivilisierten Landstrich, für den ich die DG halte, immer öfter Einheitsdenken propagiert und Meinungsunfreiheit beschnitten werden soll und darf – und sei es nur in kleinen, aber ständig zunehmenden Schritten, das leuchtet mir absolut nicht ein. „Normale Obrigkeiten“ im Westen können und müssen das aushalten und damit leben können, aber hier in der DG sind m.E. „Sensibelchen“ am Ruder, die das nicht können. Dabei wollen die doch nur das Beste für uns, ob wir das wollen oder nicht … Der Bürger hier soll scheinbar akzeptieren müssen, dass wir „von der Wiege bis zur Bahre“ versorgt werden, wie das in der Wallonie z.B. schon seit Jahrzehnten üblich ist – mit den bekannten Folgen. Vor dem Termin 2022, an dem die das mal alles ohne „Alimente“ aus dem Norden bezahlen müssen, geht denen schon heute ganz mächtig der Bammel (in der Presse schon zigmal berichtet worden). Und auch wir in der DG sollten vor diesem Termin mindestens die gleichen Befürchtungen hegen, weil auch wir dann – jedenfalls bedeutend mehr als bisher – zur Kasse und zu Eigenverantwortung gebeten werden. Mancher Gedanke an Sonderregelungen, die Herrn Lambertz heute noch vorschweben, könnten dann in Schall und Rauch aufgehen. Unnötig, zu erwähnen, dass 2022 „nur“ 16 JAHRE vor dem prognostizierten „Jahr der Unschuld 2038“ liegt …
    Statt sich um Meinungsbegrenzung zu kümmern, gibt es also für unsere „Permanent-Regierung“ ausreichend andere Betätigungsmögölichkeiten für die kommenden Jahre …

  32. Peter Ruymans

    Ich kann Sie beruhigen, Herr Bosch, bei mir sieht es nicht aus wie in Nordkorea oder Eritrea. Allerdings bezweifle ich, dass Sie überhaupt wissen wie es dort aussieht. Demgegenüber weiß ich aus eigener Anschauung, wie es z.B. im äthiopisch-eritreischen und auch im äthiopisch-somalischen Grenzgebiet aussieht. Und die Erfahrungen die ich dort gemacht habe, lässt Ihre Ausführungen zu „Pressefreiheit“, „Meinungsfreiheit“ und „Zensur“ einfach nur lächerlich erscheinen.

  33. Edwin Kreitz

    @Ruymans:
    Die Menschen in den von Ihnen zitieren Ländern wissen um ihr Schicksal, sprich sie wissen dass es keine Meinungsfreiheit gibt und sie Sklaven Ihrer Regierungen sind.

    Bei uns denken die Menschen sie leben in Freiheit, dabei sind wir Sklaven des Wirtschaftswachstumszwangs und eine Meinungsfreiheit gibt es auch nicht wirklich.

    Ob man beides vergleichen kann ist fraglich. Aber wir können zumindestens unsere Situation hier diskutieren.

    Sie Herr Ruymans können gerne so weiter machen wie die DG-Regierung.
    Nämlich mit dem immer wieder kehrenden Spruch:
    „Irgendwo anders auf der Welt geht es den Menschen schlechter als bei uns!“

    Wenn das der Anspruch ist braucht man diese Politiker ganz einfach gar nicht mehr!

  34. Peter Ruymans

    Ach, Herr Kreitz, nachdem Frau Kringels 2009 die Wahl nicht angenommen hatte, hatten Sie mit Ihren 205 Vorzugstimmen die Möglichkeit ins Parlament der DG einzuziehen. Hier hätten Sie die Möglichkeit gehabt bestimmte Dinge anzusprechen. Man kann nur mutmaßen, warum Sie diese Chance nicht angenommen haben.

  35. Frank Bosch

    Ich glaube eher, SIE machen sich lächerlich, Herr Ruymans, indem Sie Äpfel mit Birnen vergleichen. Woher man die Informationen hat, ist übrigens sekundär, wenn man die Zusammenhänge richtig schildert. Tut aber sowieso hier nichts zur Sache.
    Ihre Argumentation lässt sich wahllos auf alle möglichen Argumente „klatschen“ : unsere und deren Demokratie, unsere und deren Straßen, unsere und deren „Fürsten“, usw und sofort… Schwache bis unsinnige Argumentation, ganz am Thema am Thema vorbei. Weil diese armen Menschen keine Pressefreiheit haben (Russland oder Syrien wären z.Z. auch gute Vergleichsmöglichkeiten für Sie…), sollten wir keine eigene Meinung mehr haben und kundtun dürfen, wie es in unseren Breitengraden Standard ist bzw. sein sollte? Ich rate Ihnen, z.B. mal die belgische Medienlandschaft im Internet regelmäßig zu beobachten und mit der entsprechenden DG-Landschaft zu vergleichen…

  36. Rudi Schroeder

    Die Diskussion dreht sich immer mehr im Kreis. Deshalb bitten wir darum, nur zur Sache zu schreiben. Gegenseitige Beschuldigungen oder Anfeindungen werden nicht mehr veröffentlicht.
    Die Redaktion

  37. Frank Bosch

    Es ist richtig, Herr Schröder, wir echauffieren uns und drehen uns im Kreis, ohne die genauen Hintergründe der Geschichte überhaupt schon zu kennen. Es zeigt allerdings, wie sensibel solch ein Thema wie die Pressefreiheit ist.
    Was mich betrifft, so werde ich das „Gekabbel“ aber nun einstellen und auf weitere Infos warten, über die uns hoffentlich auch der BRF bald mal berichten kann…

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