Mehrere neu installierte Blitzer in der Provinz Lüttich bleiben vorerst abgeschaltet. Wie die Staatsanwaltschaft der Mediengruppe Sudpresse bestätigte, verweigert der Lütticher Prokurator des Königs Damien Leboutte die nötige Freigabe für die Geräte aus dem Jahr 2026.
Grund für den Blockadekurs ist nach Angaben der Justiz ein Mangel an Absprache durch den Öffentlichen Dienst der Wallonie (SPW) bei der Standortwahl.
Der Prokurator betonte, prinzipiell nicht gegen Radarkontrollen zu sein, sofern diese der Verkehrssicherheit und nicht rein finanziellen Zwecken dienten. Vor einer Inbetriebnahme fordert die Staatsanwaltschaft nun entsprechende Unfallanalysen ein.
Mobilitätsminister François Desquesnes wurde über die Situation informiert und versicherte eine künftig engere Zusammenarbeit.
sudpresse/mz