Ab 2028 soll in den Wohn-und Pflegezentren der DG schrittweise eine digitale, zentrale Pflege- und Begleitakte eingeführt werden. Das sagte Gesundheitsministerin Lydia Klinkenberg am Mittwoch im Parlament.
Aktuell wird das Lastenheft fertig gestellt. Es legt fest, was die Software, die die Akten verwaltet, können muss. Zwei Anbieter sind im Rennen. Bis Ende 2029 sollen alle WPZs die Software nutzen. Die Zeit ist nötig, damit die Software jeweils individuell an jedes Seniorenheim angepasst werden kann.
Die Digitalisierung der Wohn-und Pflegezentren bietet Perspektiven, um das Pflegepersonal zu entlasten. Zum Beispiel durch KI-Anwendungen.
Der PFF-Abgeordnete Gerhard Löfgen hatte die Ministerin zu ihrer Position dazu befragt. Für ihn machen KI-Anwendungen Sinn, wenn sie bessere Arbeitsbedingungen für das Personal schaffen, verantwortungsvoll eingesetzt werden und Zeit für persönliche Pflege frei machen.
Ministerin Klinkenberg will im kommenden Jahr den Beirat für Seniorenunterstützung mit einem Gutachten zum Einsatz von KI in der Pflege beauftragen.
mitt/ake