In Aachen diskutieren seit Mittwoch Wissenschaftler aus der ganzen Welt über die Entwicklung der Forschung in Europa. Das Forscher-Gipfeltreffen wird von der Karlspreisstiftung und verschiedenen Instituten der RWTH organisiert.
Während zwei Tagen diskutieren renommierte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft vor Publikum. Im Mittelpunkt stehen die Freiheit der Wissenschaft, die Zukunft der europäischen Forschung und die Frage, wie Europa seine Innovationskraft, Wettbewerbsfähigkeit und demokratischen Werte stärken kann.
Laut den Organisatoren ist die freie Forschung unter Druck, weil zum Beispiel Kriege oder populistische Machthaber die Grundwerte, die freie Forschung garantieren, angreifen oder sogar aktiv beschneiden. Ein Beispiel war die Ausweisung von Forschern mit Migrationshintergrund aus den USA durch Donald Trump.
Ein Großteil der Veranstaltungen ist frei zugänglich und kostenlos. Für das breite Publikum besonders interessant ist die "Stand-up For Science Night". Dort werden die wissenschaftlichen Vorträge des Tages kurz und witzig aufbereitet. Diese Veranstaltung beginnt am Donnerstag um 18:30 Uhr im Apollo-Kino in Aachen.
mitt/ake