In der DG gibt es weiterhin Nachholbedarf beim Schwimmunterricht - vor allem im Norden. Das bestätigte Sportminister Gregor Freches im Parlament auf eine Frage des SP-Abgeordneten Björn Klinkenberg.
Der Rückstand bildete sich, weil die Hallen in Eupen und Kelmis aus unterschiedlichen Gründen länger geschlossen waren. Schulen mussten in der Zeit teils auf Schwimmunterricht verzichten, teils auf andere Bäder ausweichen.
Auch wenn beide Bäder seit mehr als einem Jahr wieder geöffnet sind, besteht der Nachholbedarf noch. Das liegt laut Freches vor allem daran, dass Schulen, Vereine und Privatpersonen sich die Bäder teilen und damit die Zeit- und Personalkapazitäten für den Unterricht begrenzt sind.
Freches will in Zusammenarbeit mit dem Sport-Dachverband LOS, den Schwimmvereinen und den Badbetreibern nach Lösungen suchen, um die Unterrichtskapazitäten zu erhöhen. Erste Gespräche dazu haben bereits stattgefunden.
Zusätzlich will die Regierung Schwimmpässe in verschiedenen Stufen einführen, damit Schüler je nach Kenntnisstand angepassten Unterricht erhalten und bessere Fortschritte machen können.
ake