Anerkannte soziale Treffpunkte in Ostbelgien können künftig mehr finanzielle Unterstützung beantragen. Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft hat ihren Erlass dazu angepasst. Möglich sind zusätzliche Mittel von 15.000 Euro pro Treffpunkt.
Bedingung ist, dass der Treffpunkt sein Angebot erweitert und dabei den Schwerpunkt auf Themen wie Zusammenhalt, Integration oder Teilhabe legt, zum Beispiel durch Konversations-Cafés oder interkulturelle Veranstaltungen. Zusätzlich soll jedes Jahr ein Schwerpunktthema festgelegt werden, das Impulse für die inhaltliche Arbeit der Treffpunkte gibt.
Bedingung ist auch, dass der Treffpunkt genug Einwohner erreichen kann. Einrichtungen können zusammen einen Antrag einreichen, um die nötige Zahl zu erreichen. Alleine erfüllen aktuell nur zwei Treffpunkte in Eupen dieses Kriterium.
Die neue Förderung ist ab dem 1. Januar 2027 verfügbar. Insgesamt gibt es aktuell fünf anerkannte, soziale Treffpunkte in der DG. Sie bekommen bisher jeweils 85.000 Euro pro Jahr von der DG.
mitt/ake