Die Gemeinde Weismes rechnet nach dem Brand im Hohen Venn mit zwei Millionen Euro zusätzlichen Einnahmen aus dem Holzverkauf. Das geht aus einer Haushaltsanpassung für Oktober hervor.
Damit steigt der zu erwartende Erlös aus dem Holzverkauf auf insgesamt 2,75 Millionen Euro. Grund der zusätzlichen Einnahmen sind Bäume, die durch den Vennbrand geschädigt wurden. Das Forstamt hat deshalb empfohlen, sie früher als ursprünglich geplant zu fällen.
Betroffen sind vor allem Waldflächen in der Nähe des Wertstoffhofs von Sourbrodt. Finanzschöffe Sean Noel betont allerdings, dass es sich nicht um einen echten finanziellen Gewinn handelt. Die Gemeinde zieht damit Einnahmen vor, die sie sonst erst im Laufe der kommenden Jahre erzielt hätte.
Konkrete Projekte sind mit dem Geld bislang nicht geplant. Die Gemeinde will es zunächst anlegen und möglichst hohe Zinsen erwirtschaften.
meuse/gaz