In Nordrhein-Westfalen bereitet sich die Polizei auf größere Proteste der Generation Z an diesem Samstag vor. Landesweit könnten mehr als 20.000 Menschen auf die Straße gehen.
Die Jugendlichen wollen unter anderem für bessere Bildung, bezahlbares Leben und Klimaschutz demonstrieren. Außerdem wenden sie sich gegen eine Wehrpflicht.
In zehn Städten sind Proteste angekündigt, darunter Aachen und Köln. Die Sicherheitsbehörden befürchten, dass Extremisten die Schülerproteste unterwandern und für Ausschreitungen nutzen könnten. Konkrete Hinweise auf geplante Gewalt liegen bislang nicht vor.
Die Einsatzkräfte seien gut vorbereitet, sagte der nordrhein-westfälische Innenminister Reul gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Sie hätten auch einen Blick darauf, wo in sozialen Netzwerken gegebenenfalls zu Provokationen aufgerufen werde.
dpa/gaz