FN Herstal hat eine ihrer Waffen mit reduzierter Letalität mit künstlicher Intelligenz ausgestattet. Der sogenannte "Smart Protector" blockiert den Abzug innerhalb von Millisekunden, sobald die Mündung auf ein Gesicht gerichtet wird.
Das System soll verhindern, dass Einsatzkräfte in Stresssituationen Demonstranten im Kopf- und Gesichtsbereich treffen. Die Kamera kann zudem Aufnahmen aus der Zeit vor und nach einem Schuss speichern. Damit lasse sich später nachvollziehen, in welcher Situation die Polizei gehandelt habe, teilte FN Herstal mit.
Die Waffe mit der Bezeichnung FN303 ist ohne KI-Erkennung bereits bei Sicherheitskräften in knapp 100 Ländern im Einsatz. Auch belgische Polizeieinheiten nutzen sie bislang ohne KI.
Laut FN Herstal stößt die neue Technologie bei Polizeivertretern aus Frankreich auf großes Interesse.
belga/mh