Das ZKB bedauert den verspäteten Start der AUBE in Herbesthal. Das geht aus einer Stellungnahme des Zentrums für Kleinkindbetreuung hervor.
Damit reagiert das Zentrum auf Kritik der Vivant-Fraktion im Parlament der DG. Vivant hatte die verspätete Öffnung am Mittwochmorgen kritisiert und sie zum Symbol für angeblich strukturelle Personalprobleme beim ZKB stilisiert. Besonders berufstätige Eltern müssten sich aber auf die vereinbarten Zeiten verlassen können, so Vivant. Und der Vorfall am Mittwochmorgen sei nicht der erste gewesen.
Die Partei sieht die Schuld bei der Reform des Zentrums für Kleinkindbetreuung. "Das zentralisierte ZKB-System kämpft flächendeckend mit Instabilitäten. Im Süden verliert es sein Fachpersonal, während im Norden die organisatorische Zuverlässigkeit wegbricht." Vivant fordert Ministerin Lydia Klinkenberg auf, Maßnahmen zu ergreifen, damit alle Eltern sich auf die Betreuungsangebote und -uhrzeiten verlassen können.
Das will ZKB-Direktor Matthias Zimmermann nicht gelten lassen. Für ihn "mutet es überspannt an, von individuellen Fehlern einzelner Personalmitglieder auf die strukturelle Verlässlichkeit eines ganzen Dienstes zu schließen."
Die AUBE in Herbesthal war am Mittwochmorgen 20 Minuten zu spät gestartet, weil keine Betreuer anwesend waren. Grund war laut ZKB eine nicht angekündigte Abwesenheit eines Personalmitglieds. Das ZKB nehme den Vorfall ernst und bedauere die Unannehmlichkeiten, die für die Eltern entstanden seien. Entscheidend sei es, aus dem Vorfall die richtigen Schlüsse zu ziehen und Maßnahmen zu ergreifen, damit solche Vorfälle nicht passieren, so Zimmermann.
mitt/ake