Der deutschsprachige Kammerabgeordnete Luc Frank (CSP/Engagés) hat Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Voruit) nach den möglichen Ausnahmen für die DG-Krankenhäuser bei der geplanten Reform der Krankenhauslandschaft befragt.
Die Reform sieht vor, Standorte zusammenzulegen. Grund sind Sparmaßnahmen. Für Eupen und St. Vith ist aber wegen der Sprache und dem Bedarf nach wohnortnaher Versorgung eine Ausnahmeregelung angedacht. Beide sollen erhalten bleiben, fordert die DG-Regierung.
Vandenbroucke sagte im föderalen Parlament, er unterstütze diesen Vorschlag grundsätzlich. Eine endgültige Entscheidung stehe aber noch aus. Die Verhandlungen sollen nach den laufenden Haushaltsberatungen weitergehen.
Frank betonte, dass deutschsprachige Patienten auch künftig in ihrer Muttersprache medizinisch versorgt werden müssen. Ohne Sonderregelung gehe das nicht.
mitt/ake