Ein Tauchclub braucht vor allem eines: einiges an Ausrüstung. Flaschen, Anzüge, Atemregler oder sogenannte Tarierjackets - also Westen, mit denen Taucher unter Wasser ihre Tiefe regulieren können. Als die East Belgium Divers vor zehn Jahren gegründet wurden, war der Aufbau dieser Infrastruktur eine große Herausforderung.
"Gerade wenn man neuen Mitgliedern ermöglichen möchte, mit dem Tauchsport anzufangen, ist es wichtig, dass der Club eine Basis an Material hat. Hier hatten wir großes Glück, dass wir auf die Unterstützung der Gründungsmitglieder zählen konnten", erklärt Kassierer Patrick Löfgen.
Heute ist der Verein gut aufgestellt. Einmal pro Woche geht es zum Training ins Hallenbad nach Monschau. Dort wird mit und ohne Flasche trainiert. Das Wetzlarbad kommt nicht in Frage - es ist unter anderem nicht nicht tief genug.
Für die eigentlichen Tauchgänge geht es dann hinaus: zum Blausteinsee, zum Bütgenbacher See oder zu Steinbrüchen in der Region. Und regelmäßig stehen auch größere Clubausfahrten auf dem Programm - nach Zeeland, an den bekannten Tauchsee in Hemmoor in Deutschland oder sogar nach Ägypten und Spanien.
Doch was fasziniert Patrick Löfgen persönlich nach all den Jahren noch immer am Tauchen? "Für mich ist das Besondere, in eine Welt einzutauchen, in der man normalerweise nicht so lange und so viel Zeit verbringen könnte - eben nur durch die technischen Hilfsmittel, die wir haben. Und die Ruhe dabei, das Gefühl der Schwerelosigkeit unter Wasser, ist sehr spannend. Ich kann dabei supergut abschalten. Das ist mein Nummer-eins-Abschaltmoment der Woche."
Patrick Löfgen ist dabei nicht nur beim klassischen Sporttauchen geblieben. Er interessiert sich besonders fürs Höhlentauchen. "Das ist auf jeden Fall meine erste Ausfahrt zum Höhlentauchen gewesen. Das ist in meinen Augen sehr beeindruckend. Das ist technisch sehr herausfordernd und muss sehr gut vorbereitet werden. Wenn man dann in so eine Höhle eintaucht, muss man sich bewusst sein: Soweit ich reintauche, muss ich auch wieder raustauchen. Ich kann nicht jederzeit auftauchen."
Für die East Belgium Divers wünscht sich Patrick Leufgen: "Ich hoffe einfach, dass das Clubleben weiter so aktiv und dynamisch bleibt wie bis jetzt, dass wir weiterhin motivierte Clubmitglieder für uns gewinnen können. Ein Club lebt von Mitgliedern - neuen Mitgliedern und engagierten Mitgliedern. Und ich stelle mir vor, dass wir die nächsten zehn Jahre auf jeden Fall mindestens jedes Jahr eine schöne große Tauchausfahrt machen sollten."
Wer jetzt Lust bekommen hat, selbst einmal abzutauchen, muss nicht gleich eine komplette Ausrüstung kaufen. Der Verein stellt vieles zur Verfügung und bietet Interessierten drei kostenlose Schnuppertrainings an. Weitere Infos gibt es auf der Webseite von East Belgium Divers.
Dogan Malicki









Alles Gute zum 10-jährigen!
Habe das Hobby leider aus gesundheitlichen Gründen aufgeben müssen.
So wie man sieht, meine ich, ihr wart auch an der Thistlegorm.....
Spektakulärer Tauchplatz, oder auch Giannis D...das war mal eine Woche nur auf dem Boot.
Es müsste 2000 gewesen sein, ich komm ins Schwärmen....der Koch auf dem Boot hatte mal 2 Jahre in einem Münchner Hotel gearbeitet...wusste vorher keiner. War echt ein cooler und lustiger Typ.
Und am vorletzten Tag Tauchgang beendet, noch mit einer Delfingruppe geschnorchelt, danach Pippi in den Augen...und man kommt an Deck, und fragt sich häääh...riechts hier nach Käsespätzle????....Tatsache. Das hatte damals alles Olaf Goetsch organisiert, einfach mal googeln.
Ich kann es nur jedem empfehlen einen Schnupperkurs zu machen