Die deutsche Polizei hat am Sonntag einen 26-jährigen Syrer festgenommen, der über die Autobahn 44 nach Belgien reisen wollte. Die Überprüfung der Personalien ergab, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde.
Er war zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Tagen oder zu einer Geldstrafe von 500 Euro zuzüglich Verfahrenskosten verurteilt worden. Nach der Begleichung der Geldstrafe konnte der Mann seine Reise fortsetzen.
Zudem erstattete die deutsche Polizei Anzeige gegen zwei mutmaßliche Schleuser. Eine Französin reiste über die Autobahn von Belgien nach Deutschland. Mit ihr im Fahrzeug saßen zwei Personen, die über keine Einreisegenehmigung verfügten: Ein 32-jähriger Ivorer wurde deshalb zwecks Rückführung festgenommen und eine 49-Jährigen ebenfalls abgewiesen. Die Frau hatte sich mit einem französischen Aufenthaltstitel und einem Foto eines ungültigen Reisepasses ausgewiesen.
Auch einem 42-jährigen Belgier wirft die deutsche Polizei eine Schleusung vor. Der Mann war in Begleitung eines 31-jährigen Syrers von Belgien nach Deutschland gereist. Da der Syrer keinen gültigen Ausweis vorzeigen konnte, bestand laut der Polizei der Tatverdacht der Schleusung. Der Belgier war bereits in der Vergangenheit in einer ähnlichen Sache auffällig geworden.
mitt/moko