Die Offene Bürgerliste Eupen-Kettenis (OBL) will eine Bus-Expressverbindung zwischen Eupen und Aachen. Davon verspricht sich die Liste, die Stadt als Wohnort attraktiver für Menschen zu machen, die in Aachen studieren. Dieses Thema kam während einer Klausurtagung der OBL auf den Tisch. Insgesamt wurde auf der Tagung festgehalten, Eupen als Tourismusstandort zu stärken und die Stadt zukunftsfähig machen zu wollen.
Laut der OBL sollten Anstrengungen unternommen werden, um Eupen stärker auf Fahrradtourismus auszurichten, etwa durch eine Anbindung an das Ravel-Netz. Zudem erneuerte die Liste ihre Forderung nach einer sogenannten City-App, um touristische Angebote, Veranstaltungen und kommunale Dienstleistungen zu bündeln. Auch die Live-Übertragungen der Stadtratssitzungen bleiben laut der OBL ein wichtiges Anliegen: "Bei diesen beiden Punkten haben wir bislang noch nicht so viel erreichen können, wie wir uns gewünscht hätten. Sie stehen aber weiterhin ganz oben auf unserer Agenda", so Fraktionssprecher Colin Kraft.
Caroline Völl, als Schöffin unter anderem für den Arbeitsbereich Klima-, Natur- und Umweltschutz zuständig, betonte, dass der Schutz vor Hitze und Hochwasser weiter verbessert werden müsse. Die OBL will unter anderem Kühlmöglichkeiten in öffentlichen Gebäuden, öffentlich zugängliche Schutz- und Kühlorte sowie Entsiegelung und begrünte Fassaden voranbringen.
Auch über Kultur tauschten die OBL-Mitglieder während der Klausurtagung aus. "Eupen braucht ausreichend geeignete Infrastruktur für all unsere Vereine. Wir müssen die kulturelle Infrastruktur in Ordnung bringen und erhalten", so der Eupener Kulturschöffe Nicolas Pommée.
mitt/moko