Die KG 1927 Hergenrath feiert an diesem Wochenende ihr 99-jähriges Bestehen. Gegründet wurde die Karnevalsgesellschaft im Restaurant "Im Winkel" in Hergenrath. "1926 haben sich 33 Leute getroffen. Schon 1927 wurde die erste Sitzung abgehalten. Weil man keinen Namen hatte, hat man einfach das Jahr genommen. Also KG 1927", erklärt der langjährige Kassierer, Herbert Langohr.
Aus dem Provisorium ist inzwischen ein ziemlich großer Karnevalsverein geworden. Das wird an diesem Wochenende ordentlich gefeiert. Los geht's am Freitag mit einer Neon-Party im großen Festzelt. Am Samstag steht dann die große Galasitzung auf dem Programm. "Dort haben wir 860 Sitzplätze. Die sind quasi alle ausverkauft. Aber wir haben noch rund 60 freie Stehplätze."
Am Sonntag geht's direkt weiter. Nach einer gemeinsamen Messe wird im Festzelt beim Frühschoppen weitergefeiert. "Nach der Messe ist ab 11 Uhr bis 14 Uhr Frühschoppen. Da sind dann alle Vereine eingeladen, mit denen wir befreundet sind. Dort werden dann auch Tanzmariechen tanzen. Es wird Reden geben und das Ganze wird von Musik untermalt. Ab 14 Uhr ist ein kleiner Umzug durch Hergenrath geplant. Und da haben sich schon rund 840 Leute angemeldet."
So ein großes Jubiläum ist natürlich nicht nur organisatorisch eine Herausforderung, sondern auch finanziell. "Ich habe schon die Haare hochstehen, wenn ich nur daran denke. Die ganzen Unkosten, die müssen kontrolliert werden. Man darf einen Verein für ein Jubelfest auch nicht in Bedrängnis bringen. So ein Jubelfest bringt jede Menge Unkosten mit sich, und die müssen wieder eingeholt werden." Damit das alles klappt, muss die KG 1927 in den nächsten Tagen vor allem eines machen: feiern.
dog