Die PFF Ostbelgien fordert eine grundlegende Überarbeitung der europäischen Richtlinie zur Lohntransparenz. Solange Belgien zur Umsetzung verpflichtet ist, müsse diese so schlank und rechtssicher wie möglich erfolgen.
Gemeinsam mit den Wirtschaftsverbänden AVED-IHK und MSVO warnt die PFF vor zusätzlicher Bürokratie, höheren Kosten und rechtlicher Unsicherheit für kleine und mittlere Unternehmen. Auch sogenanntes Gold-Plating, also zusätzliche nationale Vorgaben über die EU-Regeln hinaus, müsse vermieden werden.
Föderalminister David Clarinval teilt laut PFF zentrale Bedenken. Er wolle unverhältnismäßige Belastungen für Unternehmen vermeiden. Gleichzeitig müsse Belgien die europäische Richtlinie in nationales Recht umsetzen.
mitt/dop