Der europäische Katastrophenschutz wird freiwillige Helfer und grenzüberschreitende Einsätze künftig besser unterstützen. Darauf hat sich der Umweltausschuss im Europäischen Parlament am Donnerstag mit großer Mehrheit geeinigt.
Die Reform sieht unter anderem vor, dass die Qualifikationen von Einsatzkräften und Freiwilligen leichter gegenseitig anerkannt werden. Auch rechtliche, finanzielle und administrative Hürden sollen abgebaut werden, unter anderem bei der Sozialversicherung freiwilliger Kräfte.
Der Text nennt ausdrücklich zivile Helfer wie Landwirte, Forstarbeiter und Maschinenführer. Ihre Rolle soll künftig in nationalen Krisen- und Resilienzplänen stärker berücksichtigt werden. Auch die europäische Katastrophenschutzreserve rescEU soll ausgebaut werden.
Der ostbelgische EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) führte die Verhandlungen für die EVP-Fraktion. In einer Pressemitteilung begrüßt Arimont die Reformen: Beim Großbrand im Hohen Venn hätten wir unmittelbar erlebt, wie wichtig ein funktionierender europäischer Katastrophenschutz sei, schreibt Arimont.
mitt/dop