Die Wallonie prüft verschiedene Modelle für die Zukunft der Rennstrecke Spa-Francorchamps. Dabei werden sowohl die Vorteile als auch die Schwächen der möglichen Varianten untersucht.
Wirtschaftsminister Pierre-Yves Jeholet sagte Dienstag im wallonischen Parlament, alles liege auf dem Tisch. Dazu gehörten etwa der Umfang oder die Vergabe eines Teils der Aktivitäten an private Partner.
Hintergrund sind die laufenden Haushaltsberatungen und die notwendigen Investitionen in die Rennstrecke. Nach Angaben des Ministers bringt der gesamte Betrieb von Spa-Francorchamps jährlich rund 140 Millionen Euro an wirtschaftlichen Erträgen. Diese wolle die Wallonie erhalten.
Die Suche nach einem neuen Generaldirektor wurde unterdessen vorerst ausgesetzt. Auf die Stelle waren rund 200 Bewerbungen eingegangen.
belga/gaz