In Belgien startet am Donnerstag wieder die jährliche Radon-Aktion. Radon ist ein radioaktives Gas, das aus dem Erdboden in Gebäude gelangen und sich dort ansammeln kann.
Laut Weltgesundheitsorganisation ist es nach dem Rauchen die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Auch in zahlreichen Gemeinden der Provinz Lüttich ist das Risiko erhöht. Zu den betroffenen Gemeinden gehören beispielsweise Limbourg, Baelen, Elsenborn, Bütgenbach, Büllingen und Burg Reuland.
Bis Ende Dezember können Haushalte die Belastung messen lassen. Ein Detektor kostet 20 Euro, inklusive Analyse. Liegt die Radon-Konzentration in einem Haus über dem Grenzwert, erhalten die Bewohner Tipps zur Abhilfe.
In der Wallonie lagen im vergangenen Jahr zwölf Prozent der Messungen über dem Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der Föderalen Agentur für Nuklearkontrolle
mitt/gaz