Der belgische Kundenservice-Dienstleister Ikanbi hat Insolvenz angemeldet und entlässt 86 Mitarbeiter. Das berichtet die RTBF.
Betroffen sind die Standorte in Lüttich und Sint-Truiden. Die Tochtergesellschaft Izuwi Europe übernimmt jedoch einen großen Teil der Aktivitäten. Dadurch bleiben 391 Arbeitsplätze erhalten.
Dem Gewerkschaftsdelegierten Cédric Charlet zufolge wandern Telefonanrufe nach Marokko ab. Zudem gewinnt die Künstliche Intelligenz an Boden. Die Gewerkschaft habe dem Unternehmen eine Arbeitszeitverkürzung vorgeschlagen. Dieses habe sich jedoch nicht interessiert gezeigt.
Der Gründer Daniel Coene betont den Erhalt des Betriebes. Laut Coene gibt es das Unternehmen seit 35 Jahren. Die Technologie sorge für eine Deflation in der Branche. Das Unternehmen wolle nun neue Märkte anpeilen und dort innovative Lösungen anbieten.
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