Das IKOB Museum in Eupen und das Museum Vieille Montagne in Kelmis sind mit dem Zertifikat Access-i ausgezeichnet worden. Damit können Besucher bereits vor ihrem Eintreffen prüfen, welche Bedingungen sie in den beiden Museen vorfinden und ob diese ihren persönlichen Bedürfnissen entsprechen.
Die Audits dazu wurden mit Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft und des Tourismusverbands der Provinz Lüttich ermöglicht. Die beiden Museen machen damit ihre Zugänglichkeit nachvollziehbar.
Access-i bewertet nicht pauschal, ob ein Gebäude "barrierefrei" ist. Es differenziert unter anderem zwischen Mobilitäts-, Seh- und Hörbeeinträchtigungen. Dabei werden vorhandene Stärken und mögliche Hindernisse der Museen aufgezeigt. Die Informationen sind öffentlich abrufbar.
DG-Kultur- und Tourismusminister Gregor Freches betont, dass Menschen so selbst entscheiden könnten, ob und wie sie ihren Museumsbesuch planen. Die Access-i-Prüfung macht konkret sichtbar, was bereits zugänglich ist und an welchen Stellen Einschränkungen bestehen.
mitt/js