Nach dem Großbrand im Hohen Venn hat der eingesetzte Wiederherstellungsausschuss der Wallonischen Region einen ersten Fahrplan für die kommenden Jahre vorgelegt. Das berichtet die Nachrichtenagentur Belga.
Insgesamt wurden rund 3.400 Hektar zerstört - etwa 2.200 Hektar im Naturschutzgebiet und 1.200 Hektar Waldfläche. Die Schäden sind je nach Gebiet sehr unterschiedlich.
Während sich einige Flächen voraussichtlich auf natürliche Weise erholen können, wurden insbesondere Heide- und Moorlandschaften stark getroffen. Dort könnte die Regeneration Jahrzehnte dauern.
Zunächst sollen die Schäden genauer kartiert und die Folgen für Arten, Böden und Wasser untersucht werden. Gleichzeitig sollen die Wasserüberwachung und die Brandprävention verstärkt werden.
Auch eine schrittweise Wiederöffnung des Gebietes ist vorgesehen - unter Berücksichtigung von Sicherheit und dem Schutz besonders empfindlicher Lebensräume. Die wallonische Regierung betont, dass erste Maßnahmen möglichst früh beginnen sollen, ohne den Abschluss der Untersuchungen abzuwarten.
belga/re