Die SP Ostbelgien fordert nach den aktuellen Pisa-Ergebnissen einen Kurswechsel in der Bildungspolitik. Die Schüler der Deutschsprachigen Gemeinschaft schneiden in Mathematik, Lesekompetenz und Naturwissenschaften deutlich schlechter ab als vor 20 Jahren.
Die SP spricht von einem Weckruf und sieht politische Verantwortung bei der ProDG. Sie habe das Unterrichtswesen von 2004 bis 2024 maßgeblich mitgeprägt.
Der SP-Abgeordnete Charles Servaty fordert deshalb eine ehrliche Bilanz und konkrete Konsequenzen. Es dürfe keine weitere Reform um der Reform willen geben. Stattdessen müsse geprüft werden, wie Schule organisiert und Unterricht gestaltet werden.
Die Ergebnisse Ostbelgiens liegen unter dem OECD-Durchschnitt. Auch im innerbelgischen Vergleich bildet die Deutschsprachige Gemeinschaft das Schlusslicht.
mitt/gaz