Ab September 2027 soll es auch im Süden der DG einen Sekundarschulangebot im Förderunterricht geben. Das bestätigte Unterrichtsminister Jérôme Franssen auf eine Frage des SP-Abgeordneten Charles Servaty.
Ziel sei es, dass ab dem nächsten Schuljahr Schülerinnen und Schüler erste entsprechende Angebote im Süden der Gemeinschaft wahrnehmen können. Dieses Jahr wird es noch kein Angebot geben. Das liegt laut Franssen daran, dass bei Jugendlichen mit hohem und komplexem Unterstützungsbedarf die Anforderungen besonders hoch sind und die Vorbereitungen daher komplex.
Franssen erklärte auch, dass am Standort St. Vith zusätzliche Räumlichkeiten hergerichtet wurden, um den Primarschulbereich zu entlasten. Bald sollen zusätzliche Therapie- und Förderräume geschaffen werden. Parallel dazu wird die Zusammenarbeit zwischen dem Zentrum für Förderpädagogik und der VoG "Bischöfliche Schulen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft" weiter konkretisiert.
mitt/ake