Bei den Löscharbeiten im Hohen Venn entspannt sich die Lage. Niedrigere Temperaturen und die höhere Luftfeuchtigkeit kommen den Einsatzkräften zugute. Vereinzelt flammen allerdings weiterhin Brandherde auf und müssen gelöscht werden.
Am Mittwoch waren noch etwas mehr als 60 Einsatzkräfte vor Ort – darunter Feuerwehr, Polizei, Zivilschutz, Rotes Kreuz sowie die Forstverwaltung DNF. Die Sicherungsarbeiten sollen auch in den kommenden Tagen weitergehen.
Für die Wasserversorgung hat der Zivilschutz mehrere Wasserreservoirs eingerichtet. Insgesamt sollen 480 Kubikmeter zur Verfügung gestellt werden. Ein Teil der Tanks kommt von der SWDE, die anderen wurden vom Eupener Unternehmen Eufor Inter hergestellt.
Sollte sich die Lage weiter verbessern, könnte auch die N68 zwischen Belle-Croix und Eupen am Freitagabend wieder für den Verkehr freigegeben werden. Das ist aber noch nicht abschließend entschieden. Dort soll dann zunächst Tempo 50 gelten. Halten und Parken entlang des betroffenen Abschnitts bleiben verboten.
mitt/ake