Das Netzwerk der wallonischen Hilfeleistungszonen (ReZonWal) zieht Lehren aus dem Brand im Hohen Venn. Bei der Krisenbewältigung komme es nicht allein auf die Zahl der Feuerwehrleute oder Einsatzfahrzeuge an, schreibt ReZonWal-Präsident Quentin Grégoire in einem offenen Brief.
Mehr Material anzuschaffen, sei deshalb nicht immer die beste Lösung. Wichtiger sei ein System, das das richtige Fahrzeug innerhalb einer Stunde an den richtigen Ort bringen könne.
ReZonWal betont außerdem die Bedeutung der Berufs- und der freiwilligen Feuerwehrleute. Ein Einsatzfahrzeug ohne Personal sei letztlich nur ein teures Fahrzeug. Deshalb fordert das Netzwerk bessere Bedingungen für freiwillige Feuerwehrleute und eine stärkere Koordination zwischen den 35 Hilfeleistungszonen des Landes.
Gleichzeitig fordert das Netzwerk mehr Investitionen in Prävention. Der günstigste Brand sei der, der nicht ausbreche, so Grégoire.
vedia/ake