Nach dem tödlichen Vorfall im Eupener Scheiblerpark laufen die Ermittlungen weiter. Das hat die Staatsanwaltschaft Eupen mitgeteilt. Aktuell werden rund 30 Zeugenaussagen ausgewertet.
Außerdem geht es darum, Videomaterial zu analysieren und die technischen Spuren zu untersuchen. Kommende Woche werde es eine Pressekonferenz geben, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Andrea Tilgenkamp.
Letzten Sonntag war in der Eupener Unterstadt ein Streit zwischen zwei Gruppen eskaliert. Dabei soll ein Mann kurdischer Abstammung einen anderen Mann aus dem Gebiet der heutigen Ukraine mit einem Messer verletzt haben.
Daraufhin kam es zu Schüssen von Seiten der Polizei. Der 42-jährige Kurde wurde getroffen und erlag seinen Verletzungen noch vor Ort. Zum Tatzeitpunkt waren auch zahlreiche Familien mit Kindern in dem Park.
dop