Der Waldbrand im Hohen Venn wird für die Hilfeleistungszone Vesdre-Hoëgne & Plateau sehr teuer. Erste Schätzungen gehen von mehreren hunderttausend Euro aus. Allein für das Personal entstehen hohe Mehrkosten. Zeitweise waren bis zu 300 Feuerwehrleute gleichzeitig im Einsatz.
Auch Schläuche, Strahlrohre und andere Ausrüstung wurden im schwierigen Gelände beschädigt. Wegen heranrückender Flammen musste auch immer wieder Material in aller Eile zurück gelassen werden.
Zusätzliche Kosten entstehen auch nötige Wartungsarbeiten an Fahrzeugen. Die Kosten teilen sich die Provinz Lüttich und die Gemeinden. Allerdings möchte die Hilfeleistungszone finanzielle Unterstützung von den übergeordneten Instanzen beantragen.
Gleichzeitig blicken die Einsatzkräfte mit Sorge auf den Winter. Durch den Brand sind im Hohen Venn 30 bis 40 Zentimeter der oberen Bodenschicht verloren gegangen. Diese Bodenschicht nimmt normalerweise Wasser auf. Dadurch kann das Hochplateau nach Angaben der Feuerwehr weniger Wasser aufnehmen als vor dem Brand. Bei starken Regenfällen oder Stürmen könnten deshalb weitere Einsätze nötig werden.
meuse/dop