Nach dem tödlichen Polizeieinsatz in Eupen am Sonntag sind viele Fragen offen. Nach Angaben der Eupener Staatsanwaltschaft sollen die tödlichen Schüsse von Seiten der Polizei gefallen sein, nachdem ein 42-jähriger Türke einen russischstämmigen Mann mit einem Messer verletzt haben soll.
Nach Medienberichten bestreitet nun die Ehefrau des Todesopfers diese Version. Das spätere Todesopfer habe kein Messer in der Hand gehabt, sagte die Anwältin der Frau. Auch sei vor den Schüssen von Seiten der Polizei keine Warnung erfolgt.
Die Ermittlungen zum tragischen Vorfall von Sonntagabend laufen weiter. Auch die Spezialeinheit der föderalen Polizei, das Komitee P, untersucht den folgenschweren Polizeieinsatz. Eine weitere Untersuchung befasst sich mit dem ursprünglichen Streit und dem Messerangriff.
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