Genau dort wurden am 14. August im Auftrag der wallonischen Natur- und Forstverwaltung Mäharbeiten durchgeführt. Das hat ein Ministeriumssprecher in einer Reportage des Investigativmagazins "Investigation" bestätigt.
Laut einem Experten können die dabei eingesetzten Maschinen tatsächlich einen Brand auslösen. Erstmal sind da die Bilder, die ein Fallschirmspringer gemacht hat. Und darauf könne man ganz deutlich erkennen, wo der Brand seinen Anfang nahm, sagt der Mann in der Reportage.
Die RTBF-Journalisten haben diesen Ort mithilfe von Satellitenbildern genauer unter die Lupe genommen. Und dabei haben sie festgestellt, dass genau dort unmittelbar vor dem Ausbruch des Brandes Mäharbeiten durchgeführt wurden.
Das diene der Förderung der Biodiversität und werde schon seit Jahren so praktiziert, sagt Ministeriumssprecher Nicolas Yernaux in der Reportage. Und ja, an diesem Tag seien Mäharbeiten an besagtem Ort durchgeführt worden. Ob es einen Zusammenhang mit dem Brand gibt, das sei Gegenstand der gerichtlichen Untersuchung.
Die RTBF-Journalisten haben den Verkäufer der Landmaschinen ausfindig gemacht, die bei diesen Arbeiten eingesetzt werden. Und der bestätigt, dass es dabei zu Funkenflug kommen kann, weswegen man solche Maschinen bei Trockenheit besser nicht einsetzen sollte. Ob die Landmaschine tatsächlich den Brand ausgelöst hat, müssen nun die zuständigen Ermittlungsbehörden klären.
Roger Pint