Rund vier Monate nach dem tödlichen Flugzeugabsturz in Hürtgenwald liegt ein Zwischenbericht zur möglichen Unfallursache vor. Die Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen vermuten, dass die Maschine bei einem simulierten Trudelmanöver außer Kontrolle geraten sein könnte.
Für eine medizinische Ursache gibt es laut Bericht keine Anhaltspunkte. An Bord der Maschine waren ein 56-jähriger Fluglehrer aus Lohmar und sein 22-jähriger Flugschüler aus Mönchengladbach. Beide kamen bei dem Absturz am 14. April ums Leben.
Der Fluglehrer hatte nach Recherchen des BFU rund 14.000 Flugstunden Erfahrung. Der Flugschüler kam auf etwa 50 Stunden. Am Unfalltag sollten neben ihm noch zwei weitere Schüler üben, wie man ein trudelndes Flugzeug wieder unter Kontrolle bringt.
az/gaz