Das vom Brand betroffene Gebiet im Hohen Venn umfasst laut wallonischen Behörden 3.366 Hektar. Zum Vergleich: Das ist etwas mehr als die Fläche der gesamten Gemeinde Lontzen. Der Umfang des Gebiets beträgt demnach 27 Kilometer.
Allerdings ist nicht die gesamte Fläche von mehr als 30 Quadratkilometern abgebrannt. Innerhalb des Brandgebiets sind einzelne Flächen von den Flammen verschont geblieben.
Universität Lüttich ruft Taskforce ins Leben
Nach dem verheerenden Großbrand im Naturschutzgebiet Hohes Venn setzt die Universität Lüttich eine wissenschaftliche Taskforce ein. Das teilte die Hochschule am Wochenende auf LinkedIn mit. Ziel des interdisziplinären Gremiums ist es, die Ursachen des Feuers zu untersuchen, die ökologischen Schäden zu analysieren und langfristige Schutzkonzepte zu entwickeln.
Die Universität möchte dabei eng mit dem Öffentlichen Dienst der Wallonie (SPW), dem Naturpark Hohes Venn-Eifel sowie lokalen Vereinen und Freiwilligen zusammenarbeiten. Die traditionsreiche wissenschaftliche Station Mont Rigi dient der Taskforce dabei als logistische Basis vor Ort.
belga/okr/ULiège/mz