Das Feuer habe zunächst wie ein kleiner Feldbrand ausgesehen, zitiert De Standaard einen der vier Fahrradfahrer aus Gent, die in der Zeitung namentlich nicht genannt werden wollen. Den Rauch hätten sie zunächst von der Rotonde Drossart in Baelen aus bemerkt.
Als sie dann auf dem Wanderweg Allée du Grand Fossé näher an die Stelle herangefahren waren, sahen sie, dass der Brand doch größter war. 30 bis 40 Meter breit und vielleicht 20 Meter in die Tiefe, erzählt der anonyme Zeuge. Der erste Anruf bei der Notrufnummer 112 um 13:11 Uhr habe zunächst nicht geklappt, weil das Funknetz in der Grenzregion zwischen Deutschland und Belgien Probleme bereitet habe. Drei Minuten später seien sie dann durchgekommen.
Die Person am anderen Ende der Leitung habe allerdings zunächst nicht genau verstanden, dass sie sich in einem äußerst trockenen Naturgebiet befänden. Sie hätten den Rat bekommen, sich in Sicherheit zu bringen.
Zu der Zeit, nämlich genau um 13:06 Uhr, war die Feuerwehr bereits mit den ersten Löschfahrzeugen ausgerückt.
Als die Radfahrer wenig später am Signal de Botrange ankamen, hätten sie dort bei der Tourismus-Information erfahren, dass alles unter Kontrolle sei. Erst später im Hotel in Malmdey sei den Radfahrern bewusst geworden, welches Ausmaß der Brand zu dieser Zeit schon bekommen hatte, so ihr Bericht in De Standaard.
Kay Wagner