An Tag acht des Vennbrandes hat sich die Lage stabilisiert. "Aber überall sind noch problematische Stellen, die brennen und problematische Ecken, wo die Bäume umfallen." Das hat der Forstamtsleiter von Elsenborn, René Dahmen, dem BRF gesagt.
Die zwei norwegischen Hubschrauber sind am Freitag noch geflogen, besonders an der Ostflanke. "Die fliegen in einem Rhythmus, das ist unwahrscheinlich, in einem Gelände, wo es für die Feuerwehrleute zu schwierig ist, überhaupt reinzugehen. Das sind tolle Piloten."
Es gibt aber weiterhin viele Stellen, wo die Feuerwehrleute zu Fuß in schwieriges Gelände müssen. Die Wasserwerfer der Armee sind am Freitag auf der Zentralachse von Cléfaye unterwegs, die am Donnerstag geöffnet wurde. "Sie machen einen großen Rundweg über Küchelscheid, die Nationalstraßen, um permanent da auch noch Wasser reinzubringen."
Auch die Arbeiten an der Südostflanke gehen weiter voran. "Die Grenze ist außen herum stabil, aber es gibt noch sehr, sehr, sehr viel Löscharbeit. Besonders, weil sie jetzt besseres Wetter melden fürs Wochenende. Wir werden einige Tage dauernd andere Windrichtungen haben und trockenere Bedingungen. Heute Abend soll ja noch mal gutes Gewitter kommen, das ist schon mal gut, aber in den Waldbereich wird es nicht viel bringen, weil das kommt nicht an unten an den Wurzeln. Da muss wirklich massiv Wasser durch die Feuerwehrleute gebracht werden."
Radio-Interview mit René Dahmen im Player:
jp/est