Die Sperrungen an den Talsperren von Eupen und der Gileppe sind aufgehoben worden. Der Zugang zu bestimmten Wald- und Naturgebieten bleibt wegen des Brandes im Hohen Venn aber verboten. Das teilen die Dienste des Provinzgouverneurs mit.
Die Talsperren von Eupen und Gileppe sind wieder zugänglich. Sie waren vorübergehend für die Wasserversorgung der Löschflugzeuge gesperrt worden waren. Der Zugang zum gesamten betroffenen Gebiet rund um Verviers, Malmedy und Elsenborn bleibt aber weiterhin streng verboten. Nach Angaben der Dienste des Provinzgouverneurs bleibt der Aufenthalt dort gefährlich. Die scheinbare Entspannung der Lage bedeute keinesfalls, dass die betroffenen Wald- und Naturschutzgebiete wieder sicher sind. Auch die Straßen N68, N672 und N676 bleiben weiterhin gesperrt.
Der Brand habe das Gebiet stark geschwächt. Äste und Bäume könnten umstürzen. Außerdem könnten Glutnester im Boden weiter brennen und neue Feuer auslösen. Auch alte Munition könnte durch den Brand sichtbar oder zugänglich geworden sein.
Die Dienste des Provinzgouverneurs warnen deshalb davor, das Gebiet zu betreten oder selbst einzugreifen, wenn dort betroffene Tiere entdeckt werden. Tiere, die Hilfe benötigen, würden von Fachleuten versorgt.

belga/sh/js