Seit Montag ist die Trierer Straße in Elsenborn zwischen der Kreuzung "An Hötten", "In der Rostert" und "Desherenborn" wegen Straßenarbeiten voll gesperrt. Für viele kam die Sperrung überraschend. Über den genauen Zeitpunkt war im Vorfeld nicht informiert worden. Bütgenbachs Bürgermeister Daniel Franzen räumt ein, dass die Kommunikation rund um die Sperrung nicht gut gelaufen ist.
Eigentlich sei das Straßenbauunternehmen dafür zuständig gewesen. "Wir bedauern das sehr. Wir haben aber auch noch keine Rückmeldung vom Unternehmen erhalten, warum es nicht geschehen ist. Da Montag der erste Tag nach den Bauferien war, kann man davon ausgehen, dass deshalb nicht kommuniziert wurde", sagt Franzen.
Nach Angaben des Bürgermeisters hätte die Bevölkerung aber auch durch die Gemeinde besser informiert werden müssen. "Eine allgemeine Kommunikation hätte seitens der SPW oder Gemeinde erfolgen sollen. Wir haben im Vorfeld aber nicht abgesprochen, wer sich darum kümmert. Deshalb wurde es leider komplett versäumt, dies vorher anzukündigen."
Dass die Vollsperrung eingerichtet wurde, bevor die Umleitungsstrecke vollständig ausgeschildert war, habe für zusätzlichen Unmut gesorgt. "Sehr viele Leute standen plötzlich ganz einfach vor einer Barriere und wussten gar nicht, warum. Die Autofahrer konnten auch keine Umleitung fahren, da sie noch gar nicht eingerichtet war. Da haben wir auch schon drauf hingewiesen, dass zuerst die Umleitungs-Beschilderung und erst dann die Vollsperrung eingerichtet werden muss."
Insgesamt müssen sich Anwohner und Verkehrsteilnehmer noch über einen längeren Zeitraum auf Einschränkungen einstellen. "Wir arbeiten dort in mehreren Phasen. Die Vollsperrung wird nach oben, Richtung Elsenborn, verlegt. Wegen der Großbaustelle ist dort mit mehreren Monaten Vollsperrung zu rechnen. Ich möchte aber auch erwähnen, dass dafür gesorgt wird, dass das anliegende Lebensmittelgeschäft immer erreichbar bleibt", so Bütgenbachs Bürgermeister Daniel Franzen. Die Arbeiten sollen nach derzeitiger Planung bis Ende 2027 abgeschlossen sein.
Dogan Malicki