Allein in den vergangenen drei Tagen musste die Hilfeleistungszone der DG siebenmal wegen der Trockenheit beziehungsweise Hitze ausrücken. Darunter waren sechs beginnende Vegetationsbrände. Hinzu kam ein Einsatz wegen eines überhitzten Gastanks. Die hohen Temperaturen machen sich aber nicht nur bei der Feuerwehr bemerkbar.
"Es steigt dann auch wieder der Druck auf den Rettungsdienst. Mit der Hitze kommen viele Leute nicht zurecht", sagt Francis Cloth, Kommandant der Hilfeleistungszone DG. "Vor rund einem Monat hatten wir ja schon einmal so eine Hitzewelle, wo wir auch sehr viel gefahren sind."
Auch kleinere Vegetationsbrände bedeuten für die Einsatzkräfte oft einen hohen Aufwand. Denn viele Brandstellen liegen abseits von Wegen und sind mit den Feuerwehrfahrzeugen nicht direkt erreichbar. "Das ist jetzt nicht so, dass man da mit einem Fahrzeug ohne weiteres ran kommt. Die Einsatzkräfte müssen dann Schläuche in das Gelände ziehen. Der Boden muss an manchen Stellen komplett durchnässt werden. Dann nehme solche 'kleinen' Einsätze sehr viel Zeit in Anspruch und belasten natürlich auch unsere Verfügbarkeiten für andere Einsätze."
Viele der Brände entstehen nach Angaben der Hilfeleistungszone durch menschliches Verhalten - etwa durch weggeworfene Zigaretten oder offene Feuer. Deshalb richtet Francis Cloth einen klaren Appell: "Grillen bei sich zuhause, im geschützten Rahmen, mit Löschmöglichkeiten in der Nähe - absolut in Ordnung. Offene Feuer in der Natur, selbst an vorgesehenen Stellen, sind komplett verboten. Die Gefahr ist einfach viel zu groß bei dieser Trockenheit."
Damit Brände möglichst klein bleiben, kommt es außerdem auf eine schnelle Entdeckung an. Dabei setzt die Hilfeleistungszone auch auf die Aufmerksamkeit der Bevölkerung. "Damit wir die Chance haben, die Brände so früh wie möglich zu entdecken. So können wir die Ausdehnung unterbinden. Das geht ja bei dieser Trockenheit extrem schnell. Frühzeitige Erkennung ist das A und O. Die Spaziergänger sind für uns extrem wichtig."
Dogan Malicki
Kurz eine Anmerkung:
Ein Wald fängt nicht von allein an zu brennen....da müssten es Temperaturen sein, die jenseits der 250-300 Grad lägen, das eine Selbstentzündung statt finden würde.
Der Klimawandel ist direkt greifbar, und es gibt Menschen, die Kippen aus dem Auto schmeissen, oder noch schlimmer: selbst tätig werden und Feuer legen.
Das müsste wirklich knallhart bestraft werden.
Ich sah Videos auf TF 1...mir lief es kalt den Rücken herunter..es ist die Hölle auf Erden.