Elisabeth Zimmermann ist eine der Betroffenen der Flut im Juli 2021. Als das Wasser kam, hat sie Spätschicht in einem Altenpflegeheim gehabt. Traumatisiert sei sie nicht, erzählt sie. Allerdings vermisse sie so manchen Gegenstand von emotionalem Wert.
"Im Großen und Ganzen komme ich gut zurecht, aber effektiv sind es doch Andenken. Und vor allen Dingen kommt das immer wieder Weihnachten. In all diesen Jahrzehnten hat man sehr viel Weihnachtsdekoration angesammelt. Also bei mir war das jedenfalls so, und sehr viele Andenken, und auch Familiengegenstände, die so weitergereicht wurden."
"Meine Mutter ist ja auch noch kurz vorher verstorben, da hatte ich auch noch Sachen, die man dann zuerst mal im Keller verstaut. Das ist mir erst im Nachhinein so klar geworden und das kommt auch halt noch immer."
"Also auch letztes Jahr an Weihnachten fiel mir wieder ein: Das hattest Du auch mal und so. Das ist dann ein Moment, da denkt man dann drüber nach, aber es beschäftigt mich jetzt nicht weiter. Es ist dann so. Dann wird wieder eine Seite umgedreht und dann haben wir gesagt: So, wir müssen jetzt nach vorne schauen."
Radio-Interview mit Elisabeth Zimmermann im Player:
Julia Slot