3,3826 Euro pro Kubikmeter Trinkwasser. Das ist der neue Preis, der ab dem 1. Januar 2027 auf die Bürger der Gemeinde Bütgenbach zukommen soll. Der Preis ergibt sich aus dem sogenannten tatsächlichen Kostenpreis der Verteilung (kurz TKV), der sich aus den Betriebskosten des Vorjahres berechnen lässt. Für das Jahr 2026 liegt der Preis pro Kubikmeter bei 3,1898 Euro. Der Preis steigt damit voraussichtlich um 0,1928 Euro – also knapp 20 Cent. Der hohe Sprung für das kommende Jahr hat damit zu tun, dass der TKV im vergangenen Jahr durch den zuständigen Minister abgelehnt wurde. Dadurch ist der Preis im vergangenen Jahr heruntergestuft worden. In diesem Jahr hofft die Gemeinde, dass der Preis angenommen wird, da man sich an die vorgegebenen Gesetze halte. Sollte das nicht der Fall sein, würde die Preissteigerung deutlich geringer ausfallen.
Der Ortseingang von Weywertz soll an der Straße "An Sankersborn" verschoben werden. Auf der Regionalstraße N632 würde die geschlossene Ortschaft um einige Meter versetzt und damit die 50er-Zone erweitert. Der Vorschlag wurde auf der Grundlage regelmäßiger Geschwindigkeitskontrollen gemacht. Ronny Fickers sah nicht die Notwendigkeit für diese Änderung. Es gäbe viel dringendere Orte, an denen es eine Geschwindigkeitsbegrenzung bräuchte. Dem stimmte Bürgermeister Daniel Franzen in Teilen zu. Der allgemeine Tenor im Gemeinderat war jedoch positiv. Wenn man in einen Wohnort hineinfahre, dürfe man auch mal abbremsen, sagte Ursula Reuter-Gehlen.
Der Gemeinderat hat die Bedingungen für den Holzverkauf für das Wirtschaftsjahr 2027 zur gewerblichen Nutzung angenommen. Die Forstverwaltung hat vorgeschlagen, knapp 15.497 Kubikmeter zum Verkauf zu stellen. Dabei bleibt das Holz der Gemeinde Bütgenbach PEFC-lizenziert und erfüllt damit die Kriterien einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Die Gemeinde hat die Lizenz für weitere fünf Jahre erhalten. Der Verkauf findet am 16. Oktober um 18 Uhr im Saal Thomas in Weywertz statt.
Die föderale Arbeitsmarktreform hat bislang einen geringeren Einfluss auf die Arbeit im ÖSHZ der Gemeinde Bütgenbach als gedacht. In den unterschiedlichen Phasen sind nur wenige Personen auf das Öffentliche Sozialhilfezentrum zugegangen und haben einen Sozialhilfeantrag gestellt. Dementsprechend habe man die Anträge auch mit dem aktuellen Mitarbeiterstamm gut bearbeiten können. Man sei froh, dass man nicht vorzeitig Änderungen vorgenommen habe, so ÖSHZ-Präsident José Heck.
Auch Vereinszuschüsse waren erneut Thema im Gemeinderat. So erhalten Karnevalsvereine in Zukunft neben ihren jährlichen Pauschalzuschüssen und den Zuschüssen für Karnevalsumzüge auch einen Zuschuss für die Organisation von öffentlich zugänglichen Kappensitzungen. Daneben werden begleitende Sportclubs in Zukunft genauso wie andere allgemeine Sportvereine bezuschusst.
Robin Emonts