Der Prozess gegen Antonio Ferrara und neun weitere Angeklagte am Strafgericht von Brüssel ist erneut vertagt worden. Neues Datum ist der 31. August. Dann soll eine Doppelverhandlung stattfinden.
Grund für die erneute Verschiebung des Prozesses ist eine Kassationsbeschwerde der Verteidigung. Ferraras Anwälte hatten zuvor erfolglos am Berufungsgericht die Befangenheit der zuständigen Richter beantragt und einen Wechsel der Richter gefordert.
Die zehn Angeklagten waren im Februar 2025 in Eupen festgenommen worden. Ihnen werden unter anderem die Vorbereitung eines Überfalls auf ein Gelddepot in Deutschland, Waffen- und Sprengstoffbesitz sowie die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen.
belga/la