Das Lütticher Unternehmen Keyes entwickelt die digitale Infrastruktur für einen Prototyp des Einstein-Teleskops. Das berichtet der Sender Qu4tre. Das europäische Forschungsprojekt SCOPE hat mit dem Bau des Prototyps begonnen. Er soll neue Technologien für das geplante Gravitationswellen-Observatorium testen.
Keyes bringt dafür seine Erfahrung bei Rechenzentren, Hochleistungsrechnern, Netzwerken und Cybersicherheit ein. Das Unternehmen arbeitet mit den Universitäten Aachen, Maastricht und Lüttich zusammen und hat nach eigenen Angaben 40 Jahre Erfahrung mit kritischen digitalen Infrastrukturen.
Ende 2027 entscheidet die Europäische Union über den Standort des Einstein-Teleskops. Die Euregio Maas-Rhein gehört zu den drei Bewerbern. Die Inbetriebnahme ist für 2035 geplant.
qu4tre/gaz