Die Wohnungsbaugesellschaft Fagnes & Plateau steht in der Kritik. Darüber berichtet die Zeitung L'Avenir. Demnach verweist der Malmedyer Oppositionspolitiker André Blaise auf ein 95-seitiges Audit und spricht von Unzufriedenheit bei Mietern, Gemeinden und Beschäftigten. Er kritisiert unter anderem steigende Personalkosten, Mängel an Wohnungen und fehlende Rückmeldungen auf Beschwerden.
Der Präsident der Gesellschaft, Francis Geron, weist die Vorwürfe zurück. Es sei unmöglich, 1.000 Wohnungen auf einmal zu bearbeiten. Man arbeite den Rückstand der vergangenen Jahre Schritt für Schritt auf. Auch verweist er auf fehlende finanzielle Mittel. Es gebe keine Subventionen, in der Wallonischen Region seien 25 von 61 Gesellschaften defizitär. Gleichzeitig betont er, dass auch manche Mieter selbst zu Problemen in den Wohnungen beitrügen.
Die Wohnungsbaugesellschaft Fagnes & Plateau ist aus dem Zusammenschluss von "Nos Cités" (Welkenraedt, Baelen, Thimister-Clermont, Aubel und Bleyberg) und dem "Foyer Malmédien" (Malmedy, Stavelot, Waimes, Lierneux, Stoumont, Trois-Ponts) hervorgegangen und existiert seit 2022.
avenir/gaz