Der wallonische Infrastrukturminister François Desquesnes hat für den Bezirk Verviers erstmals eine vollständige Übersicht über den Stand der Arbeiten im Rahmen des Investitionsplans "Mobilität und Infrastruktur für alle" vorgelegt.
Der Plan betrifft den Zeitraum 2020 bis 2026. Die ostbelgische Regionalabgeordnete Christine Mauel (PFF/MR) hatte die nach Gemeinden gegliederte Liste angefordert. Desquesnes' Antwort zeige, "dass der laufende Infrastrukturplan an seine Grenzen gestoßen ist", schreibt Mauel.
Mit Blick auf die Deutschsprachige Gemeinschaft enthält die Übersicht einige bereits abgeschlossene oder laufende Investitionen. Dazu gehören unter anderem Fahrbahnerneuerungen in Amel, Büllingen, Bütgenbach, Kelmis, Lontzen, Raeren und St. Vith, Modernisierungen von Brücken und Kreuzungen sowie die Einrichtung von Rad- und Gehwegen.
Aus Desquesnes' Antwort geht ebenfalls hervor, dass andere Vorhaben nicht mehr im Rahmen des laufenden Investitionsplans umgesetzt werden können. Dazu gehören unter anderem die Erneuerung der Ortsdurchfahrt St. Vith, die Sicherung des Kreuzungsbereichs N3/N613 in Kelmis, der Ausbau der Ortsdurchfahrt Rotenberg in Eupen sowie die Erneuerung eines Straßenabschnitts in Lontzen.
Mauel hat sich an die Bürgermeister der DG-Gemeinden gewandt und will deren Antworten in die Diskussion über den nächsten wallonischen Infrastrukturplan einbringen.
mitt/moko