Die französische Justiz hat die Ermittlungen im Fall zweier seit 1984 verschwundener Belgierinnen wieder aufgenommen. Marie-Agnès Cordonnier und Françoise Bruyère aus Lüttich waren damals im Alter von 22 Jahren in Frankreich verschwunden.
Der Fall gilt bis heute als ungeklärt. Die beiden Frauen waren im Sommer 1984 auf einer Reise im Raum Macon unterwegs. Auf einem Foto sind beide zu sehen, wie sie ein Autostop-Schild erstellen. Danach gab es kein Lebenszeichen mehr. Eine groß angelegte Suche blieb damals erfolglos. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, musste aber mangels Beweisen wieder freigelassen werden.
Nach Angaben der Ermittler übernimmt nun eine auf ungelöste Fälle spezialisierte Einheit die Akte. Eine Richterin wurde bereits eingesetzt. Ziel ist es, neue Spuren zu prüfen und frühere Erkenntnisse erneut auszuwerten.
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