Im CHU-Krankenhaus in Lüttich ist laut La Meuse ein Patient nach einer Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal gestorben. Wie die Zeitung berichtet, war der 82-Jährige wegen Herzbeschwerden eingeliefert worden.
Am Abend habe er das Krankenhaus eigenmächtig verlassen wollen und als Begründung angegeben, sich um seine Brieftauben kümmern zu müssen. Die zuständige Krankenschwester habe sich hingegen geweigert, den Patienten zu entlassen, lautet es in dem Bericht. Als der Mann darauf bestand, nach Hause gehen zu dürfen, rief die Krankenschwester den Sicherheitsdienst.
La Meuse zitierte die Tochter des Patienten, die berichtete, ihr Vater sei bei einer Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen. Zudem habe der Mann mehrere blaue Flecken aufgewiesen. Das CHU-Krankenhaus teilte mit, dass eine Ermittlung eingeleitet worden sei.
meuse/moko